Kostenloses Tool · DIN EN 1991-1-3/NA:2012
EN 1991-1-3 Schneeeinwirkungen auf Dächer berechnen. Ermittelt charakteristische Schneelast am Boden sk mit Höhenkorrektur, Formbeiwerte μ1/μ2 nach Tabelle 5.2, Geländebeiwert Ce, Wärmebeiwert Ct und Bemessungsschneelasten s = μ·Ce·Ct·sk für unverwehte und verwehte Fälle in kN/m².
EN 1991-1-3 §5.3 — roof shape coefficient distribution
Abweichungen Nationaler Anhang
NL NEN-EN 1991-1-3/NA:2011: eine Zone s_k = 0,56 kN/m² (flaches Land; lineare Höhenkorrektur +0,10 kN/m² je 100m).
DE DIN EN 1991-1-3/NA:2012: vier Zonen Z1/1a/2/3 (0,65–1,10 kN/m² auf NN); Höhenformel s_k = max(s_k0; 0,31 + (A/256)²).
1. Schneelast am Boden s_k (§4.1 + Anhang C)
2. Geländebeiwert C_e (Tabelle 5.1) / 3. Wärmebeiwert C_t (§5.2(8))
4. Formbeiwert μ₁ (Tabelle 5.2)
| Fall | Fläche 1 (μ) | Fläche 2 (μ) |
|---|---|---|
| Unverweht | 0.8 | 0.8 |
| Verweht Fall I | 0.4 | 0.8 |
| Verweht Fall II | 0.8 | 0.4 |
5. Bemessungsschneelast s = μ·Ce·Ct·sk (Gl. 5.1)
| Fall | Fläche 1 s (kN/m²) | Fläche 2 s (kN/m²) |
|---|---|---|
| Unverweht | 0.68 | 0.68 |
| Verweht Fall I | 0.34 | 0.68 |
| Verweht Fall II gov | 0.68 | 0.34 |
ψ-Beiwerte (EN 1990 Lastkombinationen)
Ergänzende Tools
Für vollständige BGT-Lastkombinationen nach EN 1990 §6.4.3.2 Schneelast mit Windlast kombinieren.
Berechnungsbericht per E-Mail
E-Mail-Adresse eingeben, um einen formatierten DIN EN 1991-1-3 Schneelastbericht zu erhalten.
Schneelasten integriert in vollständige Rahmenberechnung
Pro wendet s_k, μ und C_e/C_t automatisch auf jeden Sparren und Rahmen in Ihrem Zeichnungssatz an — kombiniert mit Wind (EN 1990 §6.4.3.2) und Ausgabe in Fertigungszeichnung.
Pro-Pläne ansehen →Wie wird die charakteristische Schneelast am Boden s_k ermittelt?
DIN EN 1991-1-3/NA:2012 definiert vier Schneelastzonen. s_k am Standort: s_k = max(s_k,0; 0,31 + (A/256)²). Zone 1: s_k,0 = 0,65 kN/m²; Zone 2: 0,85; Zone 3: 1,10 kN/m².
Was bedeutet der Formbeiwert μ₁?
μ₁ = 0,8 für α ≤ 30°; lineare Abnahme auf 0 bei α = 60°; 0 oberhalb. Der verwehte Fall verwendet 0,5·μ₁ auf einer Fläche (asymmetrisch). Steile Dächer (α > 60°) sind schneelaststressfrei.
Wann ist der verwehte Fall maßgebend?
Beim Satteldach sind neben dem unverwehten symmetrischen Fall auch die verwehten Fälle I und II zu untersuchen. Der verwehte Fall ist häufig für die luvseitige Dachfläche bei flachen Neigungen maßgebend.
Was bedeutet der Kehlbeiwert μ₂?
Für Mehrfelddächer (Sheddächer) akkumuliert Schnee in der Kehle durch Wind und Gleiten. μ₂ = μ₁ + μ_w + μ_s, begrenzt auf 2,0. μ_w hängt von den Feldbreiten und der Firsthöhe über der Kehle ab.